Kunstmagazin Periodikum, 30. April 2019

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Gibt’s nicht gibt’s nicht

Yok Yok  – Entdeckungen auf dem Kunstlauf von Sachsenhausen nach Frankfurt  mit Aroon Nagersheth

Es gibt ja viele Menschen, die in Laufgruppen  organisiert, sich und ihren Körper in Bewegung setzen. Dabei steht neben dem klassischen joggen, nordic walking nun auch die Kunst im Mittelpunkt der Fitnesssuche.

Zuletzt konnte ich dies auf beiden Seiten des Mains erfahren. AROON Nagersheth von der Galerie 54 hatte die Idee einmal lauf technisch die Kunsträume zwischen Sachsenhausen und Frankfurt zu erkunden.

Dabei mussten mehrere Herausforderungen gemeistert werden, u.a. auch ein kurzer Wettereinbruch mit Wind und Sandgestöber, der aber die Begeisterung für den Erkundungslauf nicht beeinträchtigen konnte.

 

Los ging es in der Galerie Brücke 54 in der Sachsenhäuser Brückenstraße.  Die Galerie 54 ist eine Künstlergalerie die einiges zu bieten hat. Besonders gefallen hat mir die Polaroid-Art  von Karin Rosemarie Bleser die mit ihren kleinformatigen Werken besondere Einblicke in die Darbietung von Motiven, wie z. B. Sichtachsen am Offenbacher Hafen vermitteln konnten. Insbesondere auch dadurch, da die Künstlerin ihre Bildsprache mit experimentelle Eingriffen wie chemische, mechanische und digitale Bild- und Materialveränderungen eindrucksvoll komplettiert. Der Frühling war in den Räumen ebenfalls präsent, u. a. durch die filigran und detailgetreu in Acryl dargebotenen Vogeldarstellungen von Andreas Wald .

 

Https://periodikum-kunstmagazin.jimdo.com/2019/04/30/gibt-s-nicht-gibt-s-nicht/

Stadtpost Offenbach 06.06.2018

Frankfurter Rundschau



Offenbach Post, 11.05.2017


Schorndorfer Nachrichten 22.10.2016



 

Feinripp Online magazin:

WELCOME TO TAB #8 ART MARKET

2. Juli 2016

Die Kaiserpassage im Frankfurter Bahnhofsviertel: Ein halbwegs versteckter Mix aus Hinterhofpassagen verbindet hier seit den 70ern die Kaiser- und Taunusstraße miteinander. Der erste Eindruck von außen mag etwas schäbig daherkommen, doch betritt man das gassenartige Einkaufszentrum, läd der intensive Duft indischer, afghanischer und pakistanischer Gewürze zum exotischen Bummel inmitten des städtischen Rotlichtviertels. Als würde man in einen Basar stolpern, tummeln sich hier internationale Läden mit kulinarischen Besonderheiten, glitzernden Textilien, technischem Schnickschnack und einem Charme wie aus dem Orient itself.

TAB – Taunusstraße Arts und Bites – ist eine Initiative von Gastronomen, Künstlern und anderen Kreativen, fokusiert auf die Vielfalt der Straße im Bereich der Kunst und Küche. Die Kaiserpassage ist derzeit noch Schauplatz des TAB Art Markets, einer Veranstaltungsreihe, die unterschiedlichste Künstler in den kleinen Läden ihre Werke präsentieren und verkaufen lässt. Es sind bekanntere wie auch unbekanntere Schöpfer dabei, die sich in der Regel selbst um den Ausstellungsplatz bewerben können. Insgesamt sechs Läden mit meist zwei Etagen werden hier auf unterschiedlichste Weise bespielt. Ich habe den vorletzten Markt in dieser Location besucht, begrüßt vom Duft frisch gebrühten Kaffees, korrekten Sounds, delikaten Snacks und natürlich liebevoll zubereiteten Drinks der besonders witzigen IMA Clique.

(...)Im Schaufenster stehen außerdem verspielte Cannics von Max Zimmermann, und ein Stockwerk drüber treffe ich Karin Rosemarie Bleser. Sie fotografiert ausschließlich mit Polaroid in ihrer näheren Umgebung. An der Wand hängt eine Reihe kleiner, weiß gerahmter Bilder, die wie Ausschnitte auf mich wirken. Die Künstlerin erklärt mir, ihr Kernthema bilden vorallem Gegenstände wie Spiegel und Lampe, wie aus der Serie hervorgeht. Zu sehen sind sozusagen Bildteile, in denen auch das nicht Sichtbare effektiv mitwirkt. Die größeren Arbeiten sind zerstörte Polaroids, die durch die Reduktion abstrakt geworden sind. Der Betrachter sucht sich das durch diesen Behandlungsprozess neu entstandene Bild sozusagen selbst aus.

 

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©Text und Fotos Selini Müller



Presseankündigung Frauenmuseum Bonn:



Mannheimer Morgen, 18.04.2015:

"Der Carl-Theodor-Saal wird eingeweiht"

 


Im Carl-Theodor-Saal im Gutshof Ladenburg mit seinem freigelegten historischen Kreuzgewölbe sind am Wochenende Kunstwerke zu sehen.

Foto: © zg

Erstmals findet die Künstlermesse der Heidelberger Vernissage-Mediengruppe im neu renovierten Gutshof Ladenburg auf dem Rosenhof statt. Und zwar am Samstag und Sonntag, 18./19. April, jeweils von 10 bis 18 Uhr. In den ehemals landwirtschaftlich genutzten Gemäuern der einstigen Staatsdomäne wird außerdem am Samstag um 18.30 Uhr der Gutshof mit weiteren Räumen offiziell eröffnet, jedoch nur mit geladenen Gästen und den Künstlern.

Die Messe-Schauplätze des neben der Ladenburger Baumschule Huben gelegenen Gutshofes sind der inzwischen fertiggestellte Carl-Theodor-Saal mit seinem freigelegten historischen Kreuzgewölbe und der Gräfin-von-Berckheim-Saal. Dort stellen 15 Künstler, die nach Auskunft der Veranstalter von einer unabhängigen Jury ausgewählt wurden, ihre neuesten Werke aus den Bereichen Malerei, Fotokunst und Unikatschmuck vor. Auch im weitläufigen Seminarraum im ersten Stock sollen Kunstwerke zu sehen sein.

Bereits die Vernissage-Künstlermessen im Schloss Schwetzingen überzeugten nach Angaben der Veranstalter in den vergangenen Jahren mit hochwertigen Exponaten. Die Vernissage-Mediengruppe verfolgt ein Konzept namens "emerging artists", das sich angeblich der Förderung unentdeckter Talente widmet. Dies soll den Einstieg in ein künstlerisch unabhängiges Leben ermöglichen.

Aus dem Bereich der Bildenden Künste stellt beispielsweise Karin Dörre (Düsseldorf) aus. Ulrike Reichmann (Mannheim) fertigt Collagen mit Papierperlen aus alten Zeitungen. Die Frankfurter Fotokünstlerin Karin Bleser realisiert Kunstprojekte sowohl mit Hilfe von digitaler Bildbearbeitung als auch mit Polaroid-Sofortbildkamera 635. Des Weiteren ist der Bereich der Unikatschmuckkunst zum Beispiel mit Goldschmied Bertholt Vogelsang und Friedrich Zirm vertreten. An den Messetagen wird ein Bild der Mobile-Art-Künstlerin Andrea F. Müller (Heidelberg) verlost."

pj

© Mannheimer Morgen, Samstag, 18.04.2015